IPO

Besteht aus den drei Abteilungen „Fährten“, „Unterordnung“ und „Schutzdienst“. Dieser Facettenreichtum übt einen ganz besonderen Reiz aus und fordert Hund und Hundführer in ihrer Einheit. Die Gebrauchshunderassen Riesenschnauzer, Malinois, Airedale Terrier, Hovawart, Rottweiler, Boxer, Dobermann, Bouvier des Flandres und natürlich der Deutsche Schäferhund sind für diesen Sport hervorragend geeignet. Freudigkeit und Exaktheit bei der Arbeit sind die Qualitätsmerkmale einer guten Schutzhundausbildung. Die fachlich kompetente Anleitung ist eine Grundbedingung für eine gut fundierte Ausbildung. Fehler sollen gleich vermieden werden, weil man sie später, wenn überhaupt, nur mühevoll korrigieren kann. Am allerwichtigsten ist es mit einem ideen- und abwechslungsreichen Training auf den einzelnen Hundes einzugehen und seinen Lernwillen zu fördern. Dafür ist kynologischer Sachverstand, Wissen über tierische Verhaltensweisen, Selbstdisziplin, Geduld, Einfühlungsvermögen und Verantwortung unbedingt erforderlich. Nur mit dieser Grundausstattung schafft man es, die natürlichen Triebe des Hundes gezielt auszunutzen und zu stimulieren. Der Spannungsaufbau und die positive Entspannung fördern auf lange Sicht ein ausgeglichenes Charakterbild beim Hund. Dann ist das Ziel erreicht: ein nervenstarker und selbstsicherer Sporthund.
 
Hier möchten wir einen kurzen (keinen umfassenden) Einblick geben. Genaue Abläufe und Anforderungen bitte in der aktuellen Prüfungsordnung nachlesen.